Die Unterfränkische CSU steht geschlossen hinter dem Betreuungsgeld

von am 2. Mai 2012 in Politik, SLIDER
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Die Unterfränkische CSU steht geschlossen hinter dem Betreuungsgeld

Unterfranken – Der Bezirksvorstand der CSU Unterfranken hat sich, unter Leitung seines Vorsitzenden Staatssekretär Gerhard Eck, in seiner letzten Sitzung am vergangenen Wochenende in Würzburg geschlossen hinter die Einführung eines Betreuungsgeldes gestellt. Die Familie stehe, so Eck (Foto, links neben ihm Schweinfurts Landrat Harald Leitherer), unter dem besonderen Schutz des Staats. Diese Fürsorge für Eltern und Kinder darf sich nicht mit der Bereitstellung von KiTa- und Kindergartenplätzen erschöpfen.

Eltern, die sich für die Erziehung ihrer Kinder in der ersten und prägenden Lebensphase in der eigenen Familie entschließen, gebühre die gleiche Aufmerksamkeit wie denen, die sich für die Nutzung staatlicher Einrichtungen entschließen. Wenn mangels überzeugender Argumente den Gegner des Betreuungsgeldes nichts Besseres einfalle als die Verunglimpfung zahlloser Eltern als bildungsfernes und erziehungsunfähiges Prekariat, stellt sich die CSU schützend vor die Familien. In einer freiheitlichen Demokratie sei es immer noch die alleinige Aufgabe und auch das Recht der Eltern zu entscheiden, wie sie ihre Kinder erziehen. Die Grundüberzeugung, dass Kindererziehung nur in Staatseinrichtungen gelingt, gehöre einer geschichtlichen Epoche an, die längst überwunden wurde, heißt es in einer Presseerklärung der CSU.

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Eck kündigte in der Sitzung auch an, dass die CSU Unterfranken intensiv an der Vorbereitung eines Grundsatzpapiers arbeitet, in welchem die Vorstellungen und Forderungen der Bezirks-CSU zur Zukunft des Regierungsbezirks Unterfranken festgeschrieben werden. Das Projekt befindet sich in der Dialogphase. Die Vorstellung in der Öffentlichkeit findet nach der Sommerpause statt.

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1 KommentarKommentieren

  • Anna-Louise - 30. Mai 2012 Antworten

    Ich kann nicht verstehen, warum man sich für das Betreuungsgeld aussprechen könnte. Alles deutet daraufhin, dass damit den Kindern mögliche Chancen verbaut werden den Anschluss an die Gleichaltrigen zu bekommen, wenn sie nur daheim bleiben.

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